Satzung des Vereins Madagaskar und Wir e.V.


Der Verein führt den Namen Madagaskar und wir. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name Madagaskar und wir e.V.

Der Verein hat seinen Sitz in Gilching.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr bis zum 31.12.2007 ein Rumpfgeschäftsjahr



Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

Zweck des Vereins ist die Entwicklungshilfe.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabeordnung.

Der Satzungszweck wird durch die Unterstützung des Dorfes Akamasoa auf Madagaskar, Republik Madagaskar, verwirklicht. Träger des Dorfes ist der Verein AKAMASOA mit Sitz in Akamasoa, Andralanitra, Antananarivo, Madagaskar, der von verschiedenen Vereinen und Organisationen auf der ganzen Welt unterstützt wird, z.B. durch die Europäische Union, APPO und Monaco Aide et Prèsence, les Amis du Père Pedro Opeka in Meaux, Frankreich. Sofern der Verein über die entsprechenden Mittel verfügt, können auch andere Entwicklungshilfeprojekte in der Republik Madagaskar gefördert werden. Die Förderung der jeweiligen Projekte umfasst im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Vereins die Bereitstellung der für die körperliche und geistige Entwicklung und die Beseitigung von Armut notwendigen Güter und Hilfsmittel. Insbesondere sollen durch die Verwendung der Gelder die hilfsbedürftigen Personen mit ausreichender Nahrung und Kleidung versorgt, Hilfe zur Selbsthilfe geleistet und eine ausreichende medizinische, psychologische und pädagogische Betreuung gewährleistet werden.

Der Satzungszweck wird auch durch die Förderung des Gesundheitswesens, insbesondere durch Schulungs- und Präventionsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche, Eltern und sonstige mit der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen beschäftigte Personen erreicht.

Um diese Aufgaben zu erfüllen, kann sich der Verein auch Hilfspersonen im
Sinne von § 57 Abs. 1 AO bedienen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Seine Tätigkeit ist nicht auf die Erzielung von Gewinn gerichtet

Die zur Erfüllung des Vereinszwecks erforderlichen finanziellen Mittel werden aufgebracht durch Mitgliedsbeiträge sowie durch Leistungen und Zuwendungen von dritten Personen und der öffentlichen Hand (Spenden).

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Sofern sich der Verein Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 AO bedient und diesen Mittel zur Verfügung stellt, ist die Rechtsbeziehung zu solchen Hilfspersonen so zu gestalten, dass die Hilfspersonen weisungsabhängig hinsichtlich der Mittelverwendung gegenüber dem Verein sind und sich die satzungsmäßige Verwendung durch Verwendungsnachweise nachprüfen lässt.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben. Die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an den KIWANIS Club Deutschland, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll.

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann der Antragsteller Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monates nach Mitteilung der ablehnenden Entscheidung bei dem Vorstand einzulegen. Die nächste Mitgliederversammlung beschließt abschließend über die Ablehnung der Aufnahme.

Die Mitgliederversammlung kann Ehrenmitglieder ernennen.



Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, formelles Ausschlussverfahren, vereinfachtes Ausschlussverfahren oder Austritt aus dem Verein.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann jederzeit mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten erklärt werden.

Die Möglichkeit des Austritts aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Die Beendigung der Mitgliedschaft im vereinfachten Ausschlussverfahren findet statt durch Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Der vereinfachte Ausschluss darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung der Ausschluss angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstands über den Ausschluss soll dem Mitglied mitgeteilt werden.

Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es im formellen Ausschlussverfahren durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat binnen eines Monats nach fristgemäßer Einlegung der Berufung eine Mitglieder- versammlung einzuberufen, die abschließend über den Ausschluss entscheidet.


Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge erhoben.

Höhe und Fälligkeit von Mitgliederbeiträgen wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen befreit.



Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.


Vorstand

Der Vorstand des Vereins im Sinne von § 26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden,dem Stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

Jedes Mitglied des Vorstandes ist zur Alleinvertretung berechtigt. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über Euro 10.000,00 die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.


Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, die der gewöhnliche Vereinsbetrieb mit sich bringt, soweit sie nicht durch diese Satzung der Mitgliederversammlung übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung.

Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung.Buchführung, Erstellung des Haushaltsplans und des Jahresberichts mit Einnahmen-Überschussrechnung/Jahresabschluss.

Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern und über die Ausschließung von Mitgliedern.

die zweckentsprechende Verwendung der Mittel zu beschließen und zu kontrollieren.


In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung hat der Vorstand eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung herbeizuführen. Der Vorstand ist von dem Verbot des ,,In-Sich-Geschäftes nach § 181 BGB befreit.


Wahl und Amtsdauer des Vorstandes


Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Wahl an, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied soll einzeln gewählt werden. Zu Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden.

Das Amt eines Vorstandsmitglieds endet durch Widerruf seiner Bestellung zum Vorstand durch die Mitgliederversammlung, durch Amtsniederlegung aus wichtigem Grund oder mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.




Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands


Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung, vom Stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Die Einberufung kann formlos erfolgen. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des Stellvertretenden Vorsitzenden.

Der Vorstand kann Beschlüsse anstatt in einer Sitzung durch schriftliche, fernmündliche, per Telefax oder durch Inanspruchnahme sonstiger gebräuchlicher Kommunikationsmittel (z.B. Email) fassen, wenn der Vorsitzende des Vorstands dies unter Einhaltung einer angemessenen Fris